Die Zeit rennt

29. Oktober 2013 |

Die Junge Union Verden kritisiert zusammen mit dem CDU Stadtverband die aktuelle Verkehrslage in der Stadt Verden und fordert schnelle Lösungen.

Die Zeit renntVERDEN. Auf dem letzten Kreisvorstandstreffen der Jungen Union Verden (JU) kochte unter den Anwesenden JU Mitgliedern vor allem ein Thema hoch: Die desolate Verkehrslage in der Stadt Ver-den. „Die Zeit rennt“, warnte JU Kreisvorsitzende Nathalie Weiß eindringlich und spielte damit vor allem auf den langsamen Fortschritt in der Verdener Fußgängerzone und auf die unglückliche Lage an der Nordbrücke der Aller an. „Die Stadt Verden hat eine Reihe von weltweit führenden Unternehmen im Stadtgebiet. Diese alle sind auf eine gute Infrastruktur angewiesen um Ihre Marktführerrolle halten zu können. Hiervon hängen vor allem unzählige Jobs ab“, ergänzt CDU Medienbeauftragter Marcel Iden mahnend. Die Nachwuchspolitiker waren sich einige, dass eine schnelle Lösung gerade in Bezug auf die Nordbrücke der Aller gefunden werden müsse. „Zeiträume von bis 15 Jahren für einen Neubau der Brücke sind völlig illusorisch. Dies hat die CDU auch in der letzten Ratssitzung deutlich gemacht und einen gemeinsamen Antrag aller Ratsfraktionen an den Straßenbaulastträger beantragt“, fügte Ratsherr Jens Richter an, welcher die Runde mit dem Neusten aus dem Stadtrat hierzu informierte.

Für weitere Unruhe sorgte unter den JUlern der massive Kostenanstieg für die Umgestaltung des Rathausvorplatzes, welcher in der letzten Woche erneut durch den Bund der Steuerzahler publik wurde. „Die Stadt Verden schafft es unter der rot-grünen Ratsmehrheit wieder einmal negativ überregional in der Presse aufzutreten“, leitet Ingo Kehr ein. „Gerade in Bezug auf eine generationengerechte Verwendung von Steuermitteln ist es ein Unding wie immens die Kosten von Anfang 1,2 Mio. € auf aktuell 2,4 Mio. € gestiegen sind.“, so Kehr weiter. Trotz der stark gestiegenen Kosten seien die Bauarbeiten zudem viel zu lang, so die Runde abschließend.

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